Wohnen mit Service

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Im Kreis Lippe gibt es verschiedene Angebote für Menschen, die unter der Bezeichnung „Seniorenwohnen, Wohnen mit Service, Mehrgenerationenwohnen oder betreutes Wohnen“ bekannt sind.

Alle diese Wohnformen ermöglichen ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung, mit zusätzlichen Angeboten im Bereich der Sicherheit, der Unterhaltung und des Service.
Allen gemein sind die zwei wesentlichen Komponenten: Wohnen und Betreuung. Bei Bedarf stehen qualifizierte Hilfeleistungen zur Verfügung.

Das Spektrum der Angebote ist sehr umfangreich und sehr unterschiedlich, da die Begriffe nicht verbindlich definiert sind. Der Umfang reicht dabei von einem geringen Service bis zur
Vollversorgung, fast wie im Heim.

Wenn Sie Interesse an dieser Wohnform haben, sollten Sie auf folgendes achten:

Gibt es ein barrierefreies Umfeld, Zugänge, Wohnungen, Gemeinschaftsräume oder könnte es zu einem unüberwindbaren Problem werden, wenn die Mobilität eingeschränkt ist?

Was für Grundleistungen gibt es und welche zusätzlichen (kostenpflichtigen) Leistungen können eingekauft werden?

Wer wohnt bereits in dem Haus? Welche Altersgruppen gibt es bereits?

Bei sehr starker Altersverwirrtheit oder Demenz sind diese Wohnangebote unter Umständen nicht die geeignete Wohnform.
Besteht ein enger Kontakt des Wohnangebotes zu einer Pflegeeinrichtung oder Pflegedienst?

Ist es tatsächlich möglich, lebenslang hier zu wohnen oder nicht?

Im Wesentlichen wird zwischen folgenden Angebotsformen unterschieden:

- Hausmeister – Modell: Altenwohnungen mit geringem Hausmeisterservice

- Betreutes Wohnen mit Ansprechpartner, aber ohne eigenen sozialen/ pflegerischen Dienst

- Betreutes Wohnen mit Ansprechpartner und eigenem sozialen/ pflegerischen Dienst

- Betreutes Wohnen in Anbindung an eine Betreuungseinrichtung.

Welche Kosten entstehen? Zurzeit existieren weder Gesetze noch Verordnungen, noch DIN- Normen, welche das Mindestmaß an Betreuung oder Beratung in Service- Wohnungen bestimmen. Auch Standards bei der baulichen Beschaffenheit und Ausstattung sind nicht festgelegt und die Preise variieren.

Informieren Sie sich deshalb gründlich, vergleichen Sie und nehmen Sie sich Zeit, das Kleingedruckte zu lesen.

Die Kosten setzen sich grundsätzlich zusammen aus: Kaltmiete, Betriebs- und Nebenkosten, Betreuungspauschale und Kosten für Wahlleistungen. Bedenken Sie dabei auch Preissteigerungsraten. Ratsam ist es, die gesamten monatlichen Kosten auszurechnen und
diese mit anderen in Frage kommenden Angeboten zu vergleichen.
Können Kosten aus Sozialhilfemitteln übernommen werden?
Die Kostenübernahme der Miet- und Mietnebenkosten richtet sich nach den Bestimmungen des SGB XII. Die Kosten für eine Betreuungspauschale kann aus Sozialhilfemitteln nicht
übernommen werden, da dadurch nicht ein konkreter Bedarf abgedeckt wird, sondern es sind „Vorhaltekosten“. Anders kann es mit den Wahlleistungen aussehen, wenn diese im Einzelfall zur Hilfe zum Lebensunterhalt oder der Hilfe zur Pflege gewährt werden. Nähere
Auskünfte hierzu erhalten Sie beim Pflegestützpunkt oder in Ihrer Stadt/ Gemeinde.

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