Tagespflege im Wohn- und Pflegehaus Eichenhof

http://playhotshotslot.com/de.php
Stammdaten
Träger: 
Soziale Altendienste Lippe e.V.
Art des Angebots: 
Tagespflege
Nachtpflege
Adresse: 
Almenaer Str. 2, 32689 Kalletal-Lüdenhausen
Karte: 
Telefon: 
05264/9229
Fax: 
05264/654504
eMail: 
info [at] sad-lippe [dot] de
Ansprechpartner: 
Frau Christa Siekmann / Frau Wibke Schöben
Sprechzeiten: 
täglich von 08.00 Uhr - 17.00 Uhr
Betreuungsangebot
Betreuungsangebote: 
Einzelbetreuung
Angehörigenarbeit
wöchentliche Bewohner- und Angehörigensprechstunden
Möglichkeit der Bewohnermitwirkung bei der Planung von Veranstaltungen
Kreativangebote
Gedächtnistraining
Senioren- und Krankengymnastik
Spielnachmittage
musikalisches Angebot
Seniorentanz
Spaziergänge
hauswirtschaftliche Angebote in der Gruppe (Einkauf, Kochen)
spezielle therapeutische Angebote für geronto- /psychatrisch erkrankte Menschen
Angebote am Wochenende
Gemeinsame Aktivitäten (z.B. Ausflüge)
jahreszeitliche Veranstaltungen (Feste, Feiern)
Begleitung zu Veranstaltungen außerhalb des Hauses
Seelsorge
Gottesdienst / Bibelstunde
Preise nach Pflegegraden
1 2 3 4 5
Pflegekosten 46,8249,2851,7454,2156,67
Unterkunftskosten 6,206,206,206,206,20
Verpflegungskosten 11,2011,2011,2011,2011,20
Investitionskosten 2,322,322,322,322,32
Gesamtkosten (täglich)66,5469,0069,1773,9376,39
Freie Plätze
Einzelzimmer: 
2
Doppelzimmer Damen: 
1
Doppelzimmer Herren: 
1
Selbstdarstellung

Bedürfnisorientierte Betreuung -  Geborgenheit -   Nützlichsein - Geben und Nehmen

Die Tagespflege umfasst 12 Plätze und befindet sich zusammen mit der Kurzzeitpflege (10 Plätze) im Wohn- und Pflegehaus Eichenhof.

Wir haben 7 Tage die Woche geöffnet.
Ein eigener Hol- und Bringedienst für unsere Tagespflegegäste ist vorhanden.

Öffnung der Tagespflege in der Zeit von:
täglich von 7.00 Uhr - 20.00 Uhr

Öffnung der Nachtpflege:
täglich von 17.30 Uhr - 09.30 Uhr

  

Der Tagesablauf  

Beim Eintreffen werden die Besucher zunächst von einem Mitarbeiter persönlich begrüßt und ins Wohnzimmer begleitet. Von dem Moment wo alle anwesend sind, begrüßen die Kollegen die Besucher persönlich per Handschlag. Um den Besuchern die Möglichkeit zu geben in ihrem Tempo morgens anzukommen und nach der Mittagsruhe wach zu werden, bleiben die Mitarbeiter mit ihnen noch einige Zeit im Wohnzimmer sitzen, bis alle in das Esszimmer zum vorbereiteten Frühstück  oder Kaffeetrinken gehen.

Situationen, in denen Transfers stattfinden, erzeugen bei desorientierten und in ihrer Mobilität eingeschränkten Besuchern Verunsicherung. Daher werden Transfers von uns aktiv begleitet. Dazu zählen alle Raumwechsel für die verschiedenen Angebote, Toilettengänge sowie die Ankunft in und die Abfahrt aus der Tages- und Nachtpflege. 

Der Tagesablauf besteht aus aktiven Phasen und aus Zeiten der Ruhe, damit die Besucher nicht überfordert werden. Für die Mittagspause bietet die Tages- und Nachtpflege einen Schlafraum. Zudem gibt es die Möglichkeit sich im Wohnzimmer in einem Sessel auszuruhen oder sich im Sommer in den Garten zu legen. Menschen, die an keinen Mittagsschlaf gewöhnt sind oder sonst zu unruhig dafür sind, können eine Tasse Kaffee trinken, Zeitung lesen, Kreuzworträtsel ... machen.

Ferner wird darauf geachtet, dass z. B. die Tische so gedeckt werden oder die Blumen so dekoriert sind, wie es den älteren Menschen von früher vertraut ist. Normale, zum Alltag gehörende Gerüche werden nicht unterdrückt. In der Küche darf es nach Mahlzeiten riechen, in der Waschküche nach Wäsche. Es wird bewusst darauf geachtet, dass es in den Räumen nie zu typischen Uringerüchen kommt.

Den Jahreszeiten und kirchlichen Festen entsprechend wird das Haus geschmückt. Unsere Tages- und Nachtpflegegäste sind in der Mehrzahl sehr alt und häufig sehr krank. Daher werden wir oft mit den Themen Abschied, Tod und Trauer konfrontiert. Wir schaffen eine Atmosphäre, die Raum bietet zum Gedenken und Abschied nehmen. Zum Beispiel, dass wir das Thema in die Gruppe einbringen, Fotos von Verstorbenen betrachten und sensibel auf die individuellen Reaktionen der einzelnen Besucher eingehen.

Die Mahlzeiten strukturieren den Tag in der Tages- und Nachtpflege. Sie werden gemeinsam in dem Esszimmer eingenommen. Um dem Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung gerecht zu werden, haben die Besucher dort einen festen Platz.

Ein Mitarbeiter bedient die Tische. Er trägt die Speisen auf und räumt das Geschirr ab. Er hält sich bereit, Fehlendes zu ergänzen, damit die anderen Kollegen an den Tischen sitzen bleiben können um bei Bedarf Hilfestellung zu leisten. So bringen wir die größtmögliche Normalität, Ruhe und Gemütlichkeit in die Essenssituationen.

Das Thema Essen nimmt darüber hinaus auch einen großen Raum ein bei der Gestaltung des Programms. Wir fahren einmal wöchentlich mit den Besuchern zusammen auf dem Wochenmarkt (in Lemgo) einkaufen.

Wer kann und will, darf in der Küche helfen. Es werden Kuchen gebacken, Kartoffeln geschält, Wunschzettel mit Lieblingsessen aufgehängt, die nach und nach gekocht werden. Wir gestalten Themenwochen- und Nachmittage z.B. Apfel, Kartoffel, Kräuter..., Jahreszeit gemäß wird Marmelade gekocht, Saft gemacht etc.

Im Umgang mit den Küchengerätschaften wird darauf geachtet, sie so zu verwenden, wie es den Besuchern aus ihrer Biographie vertraut ist. So wird z. B. Kuchen nicht aus Fertigmischungen hergestellt sondern angerührt. Es wird versucht, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen den Anforderungen neuer ernährungsphysiologischer Erkenntnisse  und alten Koch- und Backgewohnheiten.

Übernahme der Nachtpflege

Je nach Vereinbarung werden die Nachtgäste abends gebracht oder durch den Fahrdienst geholt. Die Teilnahme am Abendessen richtet sich nach der jeweiligen Absprache. Für Nachtpflegegäste wird ein festes Zimmer zur Verfügung gestellt. Es besteht die Möglichkeit, Erinnerungsstücken von zu Hause mit zu bringen. Das kann ein Bild sein, die eigene Bettdecke oder ein Sessel. Manchmal hilft ein Nachtlicht zur besseren Orientierung.

Die Kenntnis der individuellen Schlafgewohnheiten, der Zeitpunkt des Zubettgehens oder die Einschlafrituale, sind unabdingbar für die kompetente Versorgung des uns anvertrauten Gastes. Daher binden wird die Angehörigen bzw. die zu Hause an der Pflege beteiligten Personen auch hier in die Planung der Versorgung ein.

Mit Rücksicht auf die sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder und Biographien der Besucher, sind wir bemüht, die Tages- und Wochenpläne so zu gestalten, dass jeder in seinen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Interessen angesprochen wird.